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Der Abl Abs für Anfänger
'n Satz? Wat'n dat'n?
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Stellen wir uns mal ganz doof. (He! Sie dahinten! So doof nu auch wieder nicht. Na sehn'se, geht doch! Danke!)

Also. Stellen wir uns mal ganz doof. Und fangen an mit 'ner eigentlich ganz einfachen Frage...

Was ist eigentlich ein Satz?

Tja, werden da die ersten sagen, hätten wir uns mal nicht so doof gestellt, dann wär das vielleicht einfacher zu beantworten. H'mmmm... vielleicht. Aber vielleicht auch nicht.

Reden oder Handeln?

Manche denken ja, daß wenn man immer nur redet, man nix tut. Klingt clever, ist es aber nicht. Denn wer spricht, will ja meistens was. Was erreichen, zum Beispiel. Daß andere was wissen plötzlich. Oder schlauer sind. Oder sich besser fühlen. Oder was tun. Deswegen gilt die einfache Regel: wer was sagt, tut auch gleichzeitig was. Und wer was tut, dessen Tat besteht in der Regel aus einem Beginn, einer Mitte und einem Ende. Schlau, oder? Was man alles so rausfindet, wenn man sich mal doof stellt. Ein Satz ist also ein Teil dessen, was wir tun, wenn wir mit unserer Sprache handeln. Und wie alles andere auch, was wir tun, besteht er aus einem Anfang, einer Mitte und einem Ende. Nur das wir dafür andere Begriffe verwenden (damit's schlauer klingt).

Und wie komme nun ich von A nach B mit meinem Satz?

Keine Panik! Das schaffen wir. Normalerweise lassen wir unseren Satz da anfangen, wo unser Gesprächspartner (oder unsere Gesprächspartnerin!) ohnehin gerade ist. Mit seinem (oder ihren!) Gedanken. Das, worum's da geht, können wir mal eben ganz schick 'Subjekt' nennen. Und wenn wir schon so ein Subjekt haben, dann können wir doch auch gleich was darüber sagen, oder? Natürlich gibt's dafür auch ein schickes Wort. Wir können das, was wir über unser Subjekt aussagen wollen, einfach mal Prädikat nennen. Prädikat ist nämlich lateinisch, heißt 'Aussage' (praktisch, oder?). Hängt übrigens mit dem Wort Predigt zusammen – da wird ja auch immer ordentlich was ausgesagt!

Also... Von A (da wo mein Subjekt jetzt gerade ist) komme ich in einem Satz nach B (da wo mein Subjekt gedanklich hin soll) indem ich meinem Subjekt ein Prädikat hinzugeselle. Damit sich's nicht so einsam fühlt.

Nochmal zum Mitschreiben: Satz = (SUBJEKT) + (PRÄDIKAT). Durch das Prädikat ändert sich, was mein Gesprächspartner (oder meine Gesprächspartnerin!) vorher bereits über das Subjekt wußte.

Puh.

Harter Stoff.

Aber das ist schon 'ne ganze Menge, was wir jetzt über den Satz wissen.

Aber es wird noch verrückter auf der nächsten Seite... Kannst Du die Spannung überhaupt noch ertragen...?

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